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 | Archiv 2006 |
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Zu Gast: Mädchenkantorei des Rottenburger Domes
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Am Samstag, 4. November, 19 Uhr gastiert die MÄDCHENKANTOREI DES ROTTENBURGER DOMES [600 KB]
im Rahmen einer Geistlichen Abendmusik im Trierer Dom. Gemeinsam mit den Mädchenchören der Bischofskirchen in Köln und Essen zählen die Rottenburger zu den besten gleichstimmigen Ensembles an deutschen Kathedralen. Seit seiner Gründung 1972 unternahm der Chor Tourneen nach Italien, Österreich, Frankreich, Finnland, Bulgarien und erst im letzten Jahr nach Indien, mit Auftritten unter anderem in Goa und Bombay. In Trier gastiert der 40köpfige Kammerchor der Rottenburger, Spitze einer aus insgesamt 260 jungen Sängerinnen bestehenden „Chorpyramide“ im Alter von sechs bis zwanzig Jahren. Unter der Leitung von Domkapellmeister Frank Leenen singt das Ensemble anspruchsvolle Chormusik von Josef Rheinberger, Max Reger, Pawel Tschesnokow, Vic Nees und anderen. Höhepunkt dürfte eine Komposition aus der Feder Leenens werden: die Chorpassacaglia „Wandeln nach der Weisung des Herrn“, in deren Verlauf der gesamte Raum des Domes mit einbezogen wird. Das rund 70minütige Programm wird aufgelockert durch romantische Orgelmusik, gespielt von Domorganist Josef Still. Der Eintritt ist frei.
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Die Dommusik auf dem Katholikentag
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Mit drei Auftritten war die Trierer Dommusik auf dem 96. Deutschen Katholikentag in Saarbrücken präsent. Unter dem Konzerttitel "Very British - Höhepunkte englischer Kathedralmusik" sang der Domchor in der voll besetzten Kirche St. Michael zusammen mit dem Trierer Bachchor und dem Anderen Chor Dillingen, begleitet von den Mainzer Dombläsern und dem Organisten Martin Welzel, Werke von Purcell, Stanford, Howells und Rutter.
Photos vom Konzert finden Sie hier.
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Gleich zwei Mal mit von der Partie war die Jugendkantorei. Sie gestaltete zunächst das abschließende Friedensgebet im Rathaussaal anlässlich des Tages der Kinder- und Jugendchöre des Pueri Cantores Verbandes mit. Eine besondere Aufgabe wurde ihr dann durch die Mitwirkung bei dem vom ZDF übertragenen Abschlussgottesdienst im Ludwigsparkstadion zu Teil. Für die große Geduld während der langen Proben bei strömendem Regen im Stadion wurden alle Beteiligten am Sonntag morgen mit strahlendem Sonnenschein und prächtiger Stimmung belohnt. Thomas Gabriel hatte die sowohl mitreißende als auch stimmungsvolle Musik für diesen Anlass komponiert.
Hier geht es zu den Photogalerien Katholikentag der Jugendkantorei.
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Osterimpressionen aus dem Trierer Dom
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Stimmungsvolle Momentaufnahmen der Ostergottesdienste finden Sie hier in der Galerie Ostern 2006.
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Die Dommusik trauert um Hans Kohn und Carlo Hommel
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Zwei Kollegen, mit denen wir einen engen und freundschaftlichen Kontakt gepflegt haben, sind völlig unerwartet und viel zu früh von uns gegangen: HANS KOHN und CARLO HOMMEL.
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Hans Kohn starb am Mittwoch, 22. März aus noch ungeklärter Ursache. Über viele Jahre hinweg saß er regelmäßig an unserer Chororgel, wenn der Domchor an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten ein orchesterbegleitetes Ordinarium sang. Auch für das diesjährige Festhochamt am Ostermontag war seine Mitwirkung in Mozarts „Großer Credomesse“ KV 257 bereits wieder vereinbart. Wir werden Hans Kohn, der auch mehrere Jahre das Referat Kirchenmusik des Bistums geleitet hat, als versierten Musiker, aber auch als liebenswürdigen, humorvollen „Grandseigneur“ sowie als Freund und Förderer unserer Dommusik in ehrender Erinnerung behalten. Am Samstag, 25. März hätte Hans Kohn seinen 70. Geburtstag gefeiert. Nun wurde er just an diesem Tag zu Grabe getragen. Die Dommusik war bei seinem Sterbeamt und Begräbnis durch Domkapellmeister em. Klaus Fischbach, Domkapellmeister Stephan Rommelspacher und Domkantor Thomas Kiefer vertreten.
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Bereits am 8. März ist infolge einer nicht erkannten Hirnhautentzündung Carlo Hommel, Organist der Kathedrale Luxemburg, Lehrer an den Konservatorien Esch, Ettelbrück und Diekirch, Dirigent des Kammerchores „Madrigal de Luxembourg“ und Leiter der Choralschola „Misericordias“ überraschend gestorben. Carlo Hommel wurde nur 52 Jahre alt. Nicht nur in Luxemburg, sondern auch im Bistum Trier, wohin er durch seine Tätigkeit als langjähriger Gregorianikdozent bei den alljährlichen Kirchenmusikalischen Werkwochen in St. Thomas eine Vielzahl freundschaftlicher Kontakte hatte, löste sein Tod Fassungslosigkeit aus. Am 18. März fand in der Luxemburger Kathedrale ein von Erzbischof Fernand Franck zelebrierter Gedächtnisgottesdienst statt, dem rund 1.500 Menschen beiwohnten, unter ihnen auch Domkapellmeister Stephan Rommelspacher, Domkantor Thomas Kiefer und Diözesanmusikreferent Matthias Balzer. Domorganist Josef Still versah den Orgelpart.
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Besuch der alten Dame
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Moderne Bild- und Tonübertragungstechnik macht es möglich: im Domkonzert am 10. Februar um 19 Uhr werden drei Orgeln gleichzeitig zu hören sein: die beiden Domorgeln und die historische Orgel der Welschnonnenkirche. Josef Still, Stephan Rommelspacher und Ulrich Krupp spielen Kurzweiliges von Bach, Mozart, Wagner und anderen. Der Erlös des Abends kommt der Restaurierung der Welschnonnenorgel zugute. Lesen Sie mehr zu diesem ungewöhnlichen Konzert hier.
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