 |
 |
 |
 | Archiv 2007 |
|
|
|
|
„O come, let us sing - Kommt, lasst uns singen“ lautet das unbeschwerte Motto des Geburtstagskonzertes der Jugendkantorei am Trierer Dom. Unbeschwert und lebendig, weil es genau so sein sollte, wenn Kinder und Jugendliche miteinander singen und musizieren. Seit fünf Jahren wird der Trierer Dom nun regelmäßig von jungen Stimmen mit Klängen gefüllt, die die Herzen der Gottesdienst- und Konzertbesucher zu öffnen vermögen.
|
|
|
Geburtstagskonzert der Jugendkantorei
|
Faszination Zeitgenössische Chormusik
|
|
|
Diesen kleinen Geburtstag nimmt die Dommusik zum Anlass für ein festliches Konzert am Samstag, dem 24. November um 18 Uhr im Dom und hat sich hierzu einen renommierten Ehrengast als Konzertpartner eingeladen: den Mädchenchor am Kölner Dom. Die beiden Chöre sind eng miteinander verbunden, leistete der Mädchenchor am Kölner Dom unserer Jugendkantorei sozusagen Geburtshilfe bei deren Gründungsfest im Herbst 2002.
|
|
|
|
|
Sie präsentieren nun gemeinsam eine faszinierende Bandbreite zeitgenössischer Chormusik für gleiche Stimmen von Arvo Pärt, Knut Nystedt, Agneta Sköld, Javier Busto, Pekka Kostiainen und anderen. Die Chöre werden von den Domkantoren Oliver Sperling und Thomas Kiefer geleitet, Domorganist Josef Still wird sowohl an der Orgel begleiten als auch als Solist zu hören sein.
Bei freiem Eintritt wird am Ausgang um Spenden gebeten.
Alle Ausführenden wiederholen das Konzert am darauf folgenden Sonntag, dem 25.11., um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Briktius in Bernkastel-Kues.
|
|
|
Jugendkantorei in Berlin
|
Ziel der diesjährigen Herbstreise der Jugendkantorei am Trierer Dom war Berlin. Eine ganze Woche lang konnten die Jugendlichen vom 6. bis 12. Oktober die Bundeshauptstadt intensiv kennenlernen, denn das Reiseprogramm war voll gepackt mit Highlights. Drei Auftritte meisterten die Sängerinnen und Sänger: das sonntägliche Hochamt in der Hedwigskathedrale (gemeinsam mit dem dortigen Knaben- und Mädchenchor), eine musikalische Andacht in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (siehe Foto) und ein geistliches Konzert in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Brandenburg.
|
|
|
|
|
Domkantor Thomas Kiefer hatte bei der Zusammenstellung des Reiseprogramms "Berlin für Jugendliche" die Qual der Wahl: Einblicke in das reiche kulturelle Leben der Stadt ermöglichten ein Generalprobenbesuch bei den Berliner Philharmonikern und eine Führung durch die Staatsoper Unter den Linden. Eine Besichtigung des Regierungsviertels, des Reichstagsgebäudes und dessen Kuppel waren natürlich Pflicht.
|
|
|
|
|
Darüberhinaus wurde den Jugendlichen ein umfassendes Bild über die politische Geschichte Berlins im 20. Jahrhundert vermittelt, ermöglicht durch gezielte Führungen und Zeitzeugengespräche an der Gedenkstätte Bernauer Straße, am Checkpoint Charlie und im Mauermuseum. Selbstverständlich hinterließ auch der Besuch des Holocaustmahnmals einen tiefen Eindruck.
|
|
|
|
|
Spannende Erkundungen verschiedener Berliner Museen (Naturkunde-, Technikmuseum, Experimente-Haus Spektrum), Spiel und Spaß in Legoland und 3D-Kino sowie Shopping im Kaufhaus des Westens rundeten das Programm zur großen Zufriedenheit aller Teilnehmer ab. Und nach einer anstrengenden, spannenden, lehrreichen und musikalisch sehr gelungenen Woche konnten die jungen Sängerinnen und Sänger ihre Eindrücke schwer in Worte fassen - so viel hatten sie erlebt!
Hier geht es zu den Bildergalerien Berlin 2007.
|
|
|
"Salzburger Festmusik" begeisterte
|
Insgesamt über 1.500 Konzertbesucher haben am 9. September im Trierer Dom und bereits am Abend zuvor in der ausverkauften Benediktinerkirche Villingen die „Salzburger Festmusik“, so das Motto dieses ganz dem Barockkomponisten Heinrich Ignaz Franz Biber gewidmeten Programms, miterlebt. Die Begegnung mit der zu Unrecht wenig bekannten Musik des Salzburger fürstbischöflichen Kapellmeisters, aber auch das hohe Niveau der Darbietung haben sowohl im Schwarzwald als auch an der Mosel Begeisterung ausgelöst und das Publikum zu Beifallsstürmen hingerissen.
|
|
|
|
|
Auf dem Programm standen vier große geistliche Werke für Chor, Soli und Instrumente, dazu kamen Instrumentalmusik und eine Motette für Solosopran, konzertierende Gambe und Continuo. Den festlichen Rahmen bildeten Bibers Magnificat und seine Missa Alleluia, klangprächtige Kompositionen für fünf- bis achtstimmigen Chor, acht Solisten, Streicher, Posaunen und Zinken, vier bis sechs Trompeten, Pauken, Laute und Orgel. Einen reizvollen Kontrast zu den Sätzen des Messordinariums bildeten die Gesänge des gregorianischen Propriums zum Kirchweihfest.
|
|
|
|
|
Die Solopartien waren bei Sibylle Schaible und Kirstina Schaum (Sopran), Sibylle Kamphues (Alt) und David Erler (Altus), Dieter Wagner und Clemens Flämig (Tenor) sowie Christian Meyer und Marcus Niedermeyr (Bass) in besten Händen, da alle neben ihren vokalen Qualitäten auch ein hohes Maß an Ensembleerfahrung im Bereich der Alten Musik mitbrachten. Das in hoher Stimmung (460 Herz) musizierende Münchner Barockorchester „L’arpa festante“ machte seinem exzellenten Ruf in punkto Spielfreude und Klangkultur einmal mehr alle Ehre. Herausragend dabei war die Leistung der beiden Zinkenisten Judith Pacquier und Richard Seda.
|
|
|
|
|
Den anspruchsvollen Chorpart hatten der Trierer Domchor und die Capella Nova Villingen in Kooperation einstudiert. Das Ensemble aus der Schwarzwaldstadt, 1989 vom heutigen Trierer Domkapellmeister Stephan Rommelspacher als Kammerchor am Villinger Münster gegründet, harmonierte musikalisch wie auch menschlich prächtig mit den Trierer Kollegen, was wohl auch in der engen Zusammenarbeit des Leiters der beiden Aufführungen, Domkapellmeister Stephan Rommelspacher mit seinem Villinger Kollegen und Nachfolger Christian Schmitt begründet war.
|
|
|
|
|
Letzterer dirigierte in beiden Konzerten die Frauenschola der Capella Nova, die mit ihrem hohen vokalen wie auch interpretatorischen Niveau ganz wesentlich zum großen Erfolg der Konzerte beitrug.
Von der Aufführung im Trierer Dom, die eine Gemeinschaftsveranstaltung der Hohen Domkirche und der MoselFestwochen war, hat der SWR einen Live-Mitschnitt erstellt, der zu einem späteren Zeitpunkt gesendet wird.
Bildergalerie mit Proben- und Konzertimpressionen Rezension von Peter Schinnerling im „Südkurier“ [56 KB]
Rezension von Bernd Boie im „Schwarzwälder Boten“ [54 KB]
Rezension von Gerhard W. Kluth im „Trierischen Volksfreund“ [54 KB]
Download des Programmhefts [2.091 KB]
Download des Konzertplakats (Design: G. Ludwig) [678 KB]
|
|
|
Singen immer und überall - Jugendkantorei auf Tour
|
"O come let us sing!"
Villingen, Luzern, Ascoli Piceno - die Jugendkantorei erstmals auf Sommertournee
|
|
|
Bestens gelaunt, so wie der Sänger im Chorfahrtlogo (Gestaltung: Katharina Kneip), präsentierte sich die Jugendkantorei während ihrer einwöchigen Sommertour über Süddeutschland und die Schweiz nach Italien. Im Reisegepäck trugen die Jugendlichen ein gut einstündiges Konzertprogramm [64 KB]
, das sie unter der Leitung von Domkantor Thomas Kiefer und begleitet von Domkapellmeister Stephan Rommelspacher in drei Konzerten auswendig vortrugen.
|
|
|
|
|
Waren die Benediktinerkirche in Villingen, die Katholische Kirche in Luzern-Gerliswil und schließlich als Höhepunkt der großartige Dom von Ascoli Piceno zwar die eigentlichen musikalischen Reiseziele, ließen es sich die jungen Sängerinnen und Sänger jedoch nicht nehmen, ihr Repertoire ständig und überall (etwa in der Fußgängerzone von San Benedetto) zum Besten zu geben. Strahlender Sonnenschein, Strand und Meer, interessante Ausflüge (z.B. zu den größten Tropfsteinhöhlen Europas), erlesener italienischer Schlager sowie jede Menge Spaß und Spiel, etwa beim Italien-Musik-Quiz [56 KB]
, ließen keinen Raum für Langeweile oder schlechte Stimmung. Volare... o oh, cantare... o o o oh!!!
Hier geht es zur Fotogalerie Sommertournee 2007.
|
|
|
Festkonzert mit schwedischem Mädchenchor
|
Das Festkonzert mit Adolf Fredriks Girls Choir Stockholm war einer der Höhepunkte des Festwochenendes zur Einweihung der neuen Domsingschule. Mit glasklarem Klang, lupenreiner Intonation und perfekter Homogenität demonstrierten die 40 Mädchen schwedische Chorkultur auf höchstem Niveau. Über 800 Besucher im Dom dankten den Gästen aus dem hohen Norden mit begeistertem Applaus für eine musikalische Sternstunde.
Lesen Sie hier die Konzertkritik im Trierischen Volksfreund.
|
|
|