Der heiß ersehnte und seit vielen Jahren „überfällige“ Umbau des Domizils der Dommusik wirft erste Schatten voraus. Ab September 2010 wird der gesamte auf dem Romanischen Saal und dem Domkreuzgang aufliegende Querbau vom Wohnhaus der Domsakristane bis hin zur Domschatzkammer komplett abgerissen. In anderthalbjähriger Bauzeit entstehen dann die dringend benötigten neuen Räume für die Arbeit der Chöre am Dom und eine verbesserte Wohnsituation für die Domsakristane.
Bereits in den Sommerwochen musste das große Notenarchiv geräumt und für die Umbauphase behelfsmäßig verstaut werden. Fleißige Helfer aus dem Domchor haben beim Umräumen von rund 100 Regalmetern Noten mit angepackt. Im Außenbereich, wo künftig ein vorgelagerter Treppenhausturm das Gebäude erschließen wird, haben die Archäologen ihre Grabungen durchgeführt – in Trier bei allen Bauvorhaben in derart exponierter Lage bekanntlich ein „Muss“.
Und schließlich wurde das hölzerne Chorsaalpodest samt seiner Bestuhlung demontiert. Generationen von Domchor-Mitgliedern haben hier in etwas beengter Sitz-Situation geprobt.