Glocken

Glocken

Das Geläute der Hohen Domkirche zu Trier besteht aus zehn Bronzeglocken, die 1951 als Ersatz für das im Zweiten Weltkrieg zerstörte historische sechsstimmige Geläut durch die Glockengießerei Otto in Bremen-Hemelingen nach dem Dispositionsvorschlag des damaligen Domkapellmeisters Dr. Johannes Klassen gegossen wurden. Das Trierer Domgeläut stellt mit einem Gesamtgewicht von 24.748 kg bis heute das größte nach dem Kriege von einem deutschen Glockengießer gegossene Geläut dar.


 

Glocke I Christus und Helena (1951)

Dokumente zum Download

Läuteordnung der Hohen Domkirche Trier [86 KB]
Läuteordnung Heilig-Rock-Tage 2010 [43 KB]
Teil I: Gegenwart — Das heutige Domgeläute von 1951 [188 KB]
(aus: Jahrbuch für Glockenkunde Band 13/14; 2001-2002; S. 357-381)
Teil II: Geschichte - Das alte Domgeläute bis zu seinem Untergang am 14. August 1944 [208 KB]
(aus: Jahrbuch für Glockenkunde Band 15/16; 2003/ 2004; Seite 237 - 290)




 

Ansicht 1862 Das südliche Seitenschiff des Trierer Domes nach Westen. Ausschnitt aus einem Gemälde von Franz Stegmann, Düsseldorf

Nr.  Schlagton  Name  Gewicht   Durchm.   Patronatsfest 
fis   Christus u. Helena  7.970 kg  2.273 mm  18. August 
a   Maria  4.480 kg  1.911 mm  1.Jan.,15.Aug., 8.Sep., 8.Dez. 
h   Petrus  3.500 kg  1.707 mm  29. Juni 
cis'  Eucharius Valerius Maternus  2.600 kg  1.524 mm  9. Dezember 29. Januar 11. September 
d'  Matthias  2.060 kg  1.438 mm  24. Februar 
e'  Nicetius  1.450 kg  1.280 mm  3. Oktober 
fis'  Agritius  1.010 kg  1.140 mm  19. Januar 
a'  Maximin  590 kg  954 mm  29. Mai 
h'  Paulinus  400 kg  843 mm  31. August 
10  cis''  Ambrosius  280 kg  757 mm  7. Dezember 


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