Das Geläute der Hohen Domkirche zu Trier besteht aus zehn Bronzeglocken, die 1951 als Ersatz für das im Zweiten Weltkrieg zerstörte historische sechsstimmige Geläut durch die Glockengießerei Otto in Bremen-Hemelingen nach dem Dispositionsvorschlag des damaligen Domkapellmeisters Dr. Johannes Klassen gegossen wurden. Das Trierer Domgeläut stellt mit einem Gesamtgewicht von 24.748 kg bis heute das größte nach dem Kriege von einem deutschen Glockengießer gegossene Geläut dar.